Schwermetallausleitung - Schwerpunkt ist die Ausleitung von Quecksilber

Ausleitung von Schwermetallen

Die Liste an Beschwerden und Krankheiten, die in Zusammenhang mit einer Schwermetallbelastung des Körpers gebracht werden können, ist sehr lang. Eine genaue Angabe aller möglichen „Schwermetallkrankheiten“ ist daher nicht möglich. Das bunte Bild an möglichen Beschwerden ist mitunter auch der Grund dafür, dass eine Schwermetallbelastung von der Wissenschaft nicht als Ursache oder zumindest Mitverursacher verschiedenster Erkrankungen anerkannt wird. Erschwerend kommt hinzu, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Schwermetalle reagiert – nicht jeder bekommt Beschwerden. Mittlerweile können Schwermetalle bei jedem Menschen nachgewiesen werden und die Erfahrung vieler Ganzheitsmediziner zeigt immer wieder, dass durch eine Ausleitung von Schwermetallen die unterschiedlichsten, besonders die chronischen Erkrankungen teilweise erheblich gebessert werden können. Ob jedoch eine Verbesserung im Einzelfall eintritt, kann nicht vorhergesagt werden.

Schwermetalle nehmen wir sowohl mit der Nahrung (z.B. Fisch), über die Atemluft (z.B. in der Nähe von Krematorien durch erhöhte Quecksilber- und Aluminiumwerte der Rauchgase) und besonders durch ein immer noch weit verbreitetes Zahnfüllmittel auf: Amalgam. Beim Amalgam handelt es sich um eine Mischung, welche zu 50% aus Quecksilber und zu weiteren ca. 45% aus Zink, Zinn, Kupfer und Silber besteht. Amalgam an sich wäre eigentlich ungiftig, jedoch gibt es Umstände, welche dazu führen können, dass Quecksilber durch Verdampfung aus den Amalgamplomben freigesetzt werden kann: Unpolierte Zahnfüllungen, Hitze, Säure (z.B. aus Lebensmitteln), Kauen, Zähneknirschen, Handystrahlung. Über die Zeit nehmen wir dadurch kumulativ eine erhebliche Menge an Quecksilber in uns auf.

Quecksilber hat verschiedenste Auswirkungen auf den Körper: Es reagiert mit Schwefelgruppen und belastet damit u.a. das Entgiftungssystem, bewirkt eine Depression der T-Lymphozyten, führt zur IgE-unabhängigen Degranulation von Histamin aus Mastzellen, verdrängt Zink aus wichtigen Enzymen (z.B. Superoxiddismutase, Katalase – beides wichtige Enzyme zum Schutz unserer Zellen vor Sauerstoffradikalen) und bindet Selen aus der Glutathionperoxidase (Schutzsystem für unsere roten Blutkörperchen, Erythrozyten, vor den schädigenden Wirkungen des Wasserstoffperoxids). Quecksilber schädigt unser Nervensystem und kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

In unserer Praxis führen wir die Schwermetallausleitung nach einem genauen Schema durch: Vorbereitung der Ausleitung durch natürliche Aktivierung der Ausleitungsorgane und Einnahme von natürlichen Bindemitteln über einen Zeitraum von acht Wochen, nachfolgend führen wir eine Ausleitung mit intravenösem DMPS zur Ausleitung von Quecksilber durch. Direkt vor sowie ein bis zwei Stunden nach der DMPS Gabe werden Urinproben zur Laboranalyse abgegeben, um die Menge an mobilisiertem Quecksilber bzw. eine Belastung mit Quecksilber laborchemisch nachzuweisen.

Welche Beschwerden werden oft berichtet?

Auch wenn wie bereits oben geschrieben, jeder Mensch eine gewisse Menge an Schwermetallen, bedingt durch Umwelteinflüsse und Amalgam, in sich trägt, berichten Patienten überdurchschnittlich häufig von folgenden Symptomen, wenn eine Quecksilberbelastung vorliegt:

  • Metallischer Mundgeschmack
  • Zittern und Tremor der Extremitäten
  • Wulstiges und entzündlich-nekrotisch verändertes Zahnfleisch
  • Neigung zu Aphthen im Mund
  • Panik- und Angstzustände, Reizbarkeit
  • Ameisenlaufen der Extremitäten
  • Müdigkeit und nervöse Unruhezustände

Wie ist der Ablauf einer Ausleitung?

Nach einem Anamnesegespräch, einer körperlichen Untersuchung sowie einer Laborabnahme bzw. Besprechung der mitgebrachten Laborwerte (kleines Blutbild, GOT, GPT, GGT, Kreatinin inkl. GFR, Zink, Eisen, Ferritin, Mangan, Selen) erhalten Sie von uns ein genau festgelegtes Ausleitungsprotokoll (nach Dr. Rainer Wander), welches Sie über acht Wochen zuhause durchführen. Dies dient der Vorbereitung der Entgiftungs- und Ausleitorgane (Leber, Nieren, Darm) auf die eigentliche Ausleitung mit intravenösem DMPS, welche nach Ablauf der achtwöchigen Vorbereitungsphase an einem Tag durchgeführt wird.

Während der 8-wöchigen Vorbereitungsphase finden drei Sitzungen Neuraltherapie statt, um die Entgiftungs- und Ausleitungsorgane (Leber, Nieren, Darm) zusätzlich zu stimulieren: Segmenttherapie. Nach neuraltherapeutischen Gesichtspunkten eventuell vorhandene Störfelder werden ebenfalls therapiert (Zähne, Tonsillen, Nasennebenhöhlen, Ohr, Narben). 

Am Tag der intravenösen Verabreichung von DMPS wird zwei mal Urin abgegeben: Einmal vor und ein bis zwei Stunden nach der DMPS-Infusion. Dies dient dem Nachweis des mobilisierten Quecksilbers.

Da der Chelator DMPS neben Quecksilber auch wichtige Mineralstoffe ausleitet (z.B. Zink), ist nach der Ausleitung auf eine ausreichende Substitution dieser Mineralstoffe zu achten. Hierüber informieren wir Sie im persönlichen Kontakt.

Was ist zu beachten?

Vor dem Beginn einer Ausleitung sollte eine eventuelle Einnahme von Zink pausiert werden.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch die folgenden aktuellen Laborwerte mit: Kleines Blutbild, GOT, GPT, GGT, Kreatinin inkl. GFR, Zink, Eisen, Ferritin, Mangan, Selen. Wenn wir Ihr Hausarzt sind, können Sie die Laboranalyse bei uns abnehmen lassen. Wenn Sie über eine gesetzliche Krankenkasse versichert sind, können Sie einige der Werte als Kassenleistung bei Ihrem Hausarzt bestimmen lassen.

Bitte bringen Sie am Tag der DMPS-Infusion den 1. Morgenurin im bereitgestellten Plastikgefäß mit.

Werden die Kosten von meiner Kasse übernommen?

Die Abrechnung der Schwermetallausleitung erfolgt nach der geltenden Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Sie erhalten eine ärztliche Leistungsabrechnung per Post. Barzahlungen sind leider nicht möglich.

Die private Krankenversicherung übernimmt die Kosten der Schwermetallausleitung sowie Medikamentenkosten in aller Regel nicht. Sollten Sie sich bzgl. der Kostenübernahme unsicher sein, klären Sie dies im Vorfeld mit Ihrer Krankenversicherung ab oder lesen Sie in Ihren Vertragsbedingungen.

Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet die Kosten der Schwermetallausleitung inkl. Medikamentenkosten nicht. ABER: Manche gesetzlichen Krankenkassen bieten Ihren Mitgliedern einen jährlichen Geldbetrag („Gesundheitskonto„) für naturheilkundliche, homöopathische, ganzheitliche oder ernährungsmedizinische Beratungen, Untersuchungen oder Behandlungen. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse, ob die Schwermetallausleitung oder benötigte natürliche Bindemittel auf diesem Wege ganz oder zumindest anteilig erstattet wird.

Wie vereinbare ich einen Termin zur Schwermetallausleitung?

Wir freuen uns, dass Sie sich Zeit für Ihre Gesundheit nehmen möchten! Für einen Termin zur Schwermetallausleitung rufen Sie uns einfach unter unserer Praxisnummer Tel. 0751/36141600 an. Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gerne, falls Sie weitere Fragen haben.

Rechtlicher Hinweis

Diese alternativmedizinische Behandlungsmethode erzielt in individuellen Anwendungen gute Ergebnisse. Wir weisen jedoch darauf hin, dass ihre Wirkung in der klassischen Schulmedizin bisher nicht wissenschaftlich anerkannt ist. Ein Heilerfolg kann daher nicht garantiert werden, weiterhin können keine Aussagen über die Wahrscheinlichkeit einer Wirksamkeit der Therapie getroffen werden. Werden Aussagen zur Wirkungsweise und Einsatzgebieten (Indikationen) der Therapie getroffen, so beruhen diese entweder auf wissenschaftlichen Studien (die von der Mainstream Wissenschaft leider oft als „unwissenschaftlich“ diskreditiert werden), logischen physiologischen bzw. biochemischen Herleitungen oder einfach auf jahrelangen Erfahrungen einer Vielzahl von ärztlichen Kollegen. Eines ist jedoch gewiss: Wir praktizieren eine Menschennahe Medizin, wie wir sie uns für unsere Familie und unsere nächsten Angehörigen wünschen würden!

Praxisanschrift

Privatärztliche Hausarztpraxis
Dr. med. Dominic Amann
Goetheplatz 10
88214 Ravensburg

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